Osteuropaarbeit

Seit 2001 sind Martina und Heinz Nitzsche in der südostukrainischen Industriestadt Mariupol (500.000 Einwohner) mit der kontinuierlichen Hilfe für suchtkranke Menschen befasst.

Durch verschiedene Begegnungen vor und nach der politischen Wende wurde ihnen die Not vieler Menschen in der Ukraine sowie in Russland aufs Herz gelegt. Christliche Gemeinden vor Ort entdeckten erst allmählich ihre Verantwortung für diese Menschen am Rande der Gesellschaft. Durch den traditionell hohen Alkoholkonsum sowie die Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Situation nach dem Zerfall der Sowjetunion verelendeten weite Bevölkerungsteile in dieser Stadt. Selbst staatliche Hilfeeinrichtungen hatten kaum die notwendigsten Mittel, um eine menschenwürdige Hilfe anzubieten.

Deshalb beschloss der Serrahner Trägerverein Diakonisches Zentrum Serrahn e.V., im Jahr 2001 eine Suchtkrankenhilfe in der Ukraine aufzubauen und Ehepaar Nitzsche dorthin zu entsenden.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen christlichen Gemeinden entstanden inzwischen 3 Anlaufstellen für suchtkranke und oft auch anderweitig beeinträchtigte Menschen. Gleichzeitig wird ihnen über die materielle und therapeutische Hilfe hinaus die Heilung der ganzen Person durch die Beziehung zu Jesus Christus angeboten.

Um dieser Hilfe eine staatlich akzeptierte Organisationsform zu geben, wurde das Blaue Kreuz Ukraine als eingetragener Verein gegründet. Dieser ist Mitglied im Internationalen Bund des Blauen Kreuzes (IBK) und wird von den Behörden der Stadt hoch geschätzt.

Im Laufe der Jahre wurde die Arbeit ausgeweitet: einheimische Mitarbeiter wurden beschäftigt, verschiedene Projekte initiiert, z.T. mit internationaler Unterstützung.

Derzeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Arbeit mit gefährdeten Kindern und Jugendlichen.

Überwiegend wird die Arbeit durch Spenden finanziert. Freiwillige Helfer und Praktikanten unterstützen vor Ort und beteiligen sich an der Entwicklung der Hilfen. Geld- und Sachspenden gelangen über das Serrahner Diakoniewerk nach Mariupol. 

Die Liebe Gottes zu allen Menschen, besonders zu den Armen und Benachteiligten, ist die Grundlage aller Hilfen. 

Aus diesem Grund sind regelmäßige Andachten im Mitarbeiterkreis sowie Gottesdienste am Sonntag unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit.

Indem Menschen Wertschätzung erfahren, werden sie frei, ihr Leben zu ändern und auch für andere Menschen da zu sein. Materielle Unterstützung, gesundheitliche Hilfe und die Verkündigung von Gottes befreiender Botschaft bilden dabei eine Einheit.

Beispiele derzeitiger Aktivitäten:

  • regelmäßige sonntägliche Gottesdienste an 2 Orten mit Verpflegung von derzeit ca. 200 Personen
  • regelmäßige Besuche in den Entgiftungsstationen der psychiatrischen Krankenhäuser
  • regelmäßige Besuche in der Obdachloseneinrichtung der Stadt
  • Besuche hilfebedürftiger Personen zu Hause
  • Hilfen für Sinti und Roma
  • Aufnahme hilfsbedürftiger Menschen ohne Wohnung, Papiere usw.
  • Hilfen bei Behördenangelegenheiten
  • diverse Gesprächs-, Beratungs- und Hilfeangebote für verschiedene Personengruppen
  • Kleiderkammer und Lebensmittelhilfe
  • Präventionsprojekt für suchtbelastete Kinder, Jugendliche und Familien im Hafenviertel der Stadt mit Verpflegung, Hausaufgabenhilfe, Sportgruppen, Aids-Aufklärung, geschlechterspezifischen Themengruppen, Sportaktivitäten, Konfliktlösungstraining, biblischer Verkündigung
  • Vernetzung der Hilfen durch Kooperationen mit anderen Suchthilfeinitiativen in der Ukraine sowie mit christlichen Gemeinden der Umgebung 

Osteuropaarbeit

ul. Maschinostroitelnaja 61
87520 Mariupol
Telefon: 
+380 629 539 835
Telefax: 
+380 629 539 835
E-Mail: 
Ukraine [at] serrahner-dw.de

 

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Da Sachspenden bei uns auch Lager- und Transportkosten verursachen, bitten wir Sie um vorherige Rücksprache. 

Ansprechpartner in Serrahn ist: 
Telefon:

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Kontoinhaber: Diakonisches Zentrum Serrahn e.V.
Verwendungszweck: Osteuropaarbeit
Konto-Nr.: 625 001 796 
BLZ: 130 500 00 
Bank: Ostseesparkasse Rostock

IBAN: DE17 1305 0000 0625 0017 96
SWIFT-BIC: NOLADE21ROS 

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